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Verlobung und Ihre Geschichte

Das Verlöbnis

Wissenswertes zur Geschichte der Verlobung damals und heute!.

Verlobungsring

Seit Jahrhunderten gibt man durch den Akt der Verlobung dem geliebten Menschen das verbindliche Versprechen, ihn zu heiraten und gemeinsam das Leben bis zum Tod miteinander zu verbringen. Historisch gesehen pflegt seit der Antike der Mann den Brauch, sich mittels Verlobung dauerhaft an eine Frau zu binden. Damals noch ein Zeichen dafür, dass die Braut die Mitgift erhalten hat, entwickelte sich der Verlobungsring zu dem romantischen Symbol das wir heute kennen.

Das Ritual des Heiratsantrags gibt es bereits einige hundert Jahre, eine alte Tradition also. Früher war es üblich, dass der zukünftige Ehemann mit dem Vater der Braut über die Bedingungen für eine Heirat verhandelte. Waren sich beide einig, übergab im alten Germanien (bis um 300 n. Chr.) der Bräutigam dem Brautvater die sogenannte Mitgift – eine Art Anzahlung. Dies galt als offizielle Verlobung. Später wurde der umgekehrte Austausch von Gütern gebräuchlich, die Braut und deren Familie brachte fortan die Mitgift ein.

Die Verlobungszeit ist insbesondere eine Vorbereitungszeit auf die Ehe. Sie beginnt mit einem verbindlichen Eheversprechen, auch Verlobung genannt, und endet am Tag der Hochzeit, es sei denn, ein Verlobter tritt von dem Verlöbnis zurück. In der Tat ist die Verlobung nicht nur in der Geschichte eines Paares vor der Hochzeit angesiedelt, sie ist auch historisch älter als die uns bekannte Eheschließung. In früheren Zeiten, oft bis ins Mittelalter hinein, war das Verlöbnis gleichbedeutend mit der Eheschließung selbst. 

Und das muss wohl im Mittelalter irgendwann zu einem derartigen Ausmaß an unordentlichen Eheverhältnisse geführt haben, dass sich die Kirche genötigt sah einzugreifen: Ab dann wurde offiziell vorm Altar geheiratet, alles andere galt nicht mehr! So ist die Verlobung quasi zur kleinen Schwester der Hochzeit geworden.

Welche Voraussetzungen muss eine Verlobung erfüllen?

Eine private Verlobung kann formlos erfolgen und bedarf lediglich der Zustimmung beider Partner. Sonst gibt es keine weiteren rechtlich bindenden Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um sich verloben zu können.
Das heißt beispielsweise, dass ein Paar nicht volljährig sein muss, um sich zu verloben. Auch das Einverständnis der Eltern ist keine Voraussetzung für einen gültigen Heiratsantrag. Der Brauch, bei dem der heiratswillige Mann die Eltern der Braut zuvor um ihren Segen zu bitten, ist jedoch noch immer weit verbreitet. Es gilt als Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Brauteltern.

 Eine Verlobung endet am Tag der Hochzeit mit der Eheschließung. Gesetzliche Vorschriften, wie lange die Zeitspanne zwischen Heiratsantrag und Hochzeit sein darf, gibt es nicht. Und der Verlobungsring? Historisch hatte er vor allem ideellen Wert, bei den Römern war er meist aus Eisen oder Silber. Aus dieser Tradition stammt wohl der Brauch, Verlobungsringe in Weißgold oder Platin zu fertigen; das Gelbgold blieb den Trauringen vorbehalten. Heutzutage ist es einfach Geschmacksache, für welche Farbe oder Material man sich entscheidet.

Der vierte Finger der linken Hand ist durch eine Vene direkt mit dem Herzen verbunden. Das wußte man tatsächlich schon seit der Antike. Deshalb ist dieser Finger als Ringfinger perfekt und der Ring als solches ist es ebenfalls. Ein Ring ist geschlossen rund geschmiedet und steht deshalb glaubensunabhängig für die Perfektion, für die Ewigkeit und die Einheit. Attribute, die auf ein Paar, welches sich über alles liebt, exakt übertragbar sind. Der Ring ist so wichtig wie die Frage selbst – er muss aus herzenstiefster Überzeugung kommen und unbedingt das persönliche Maß aller Dinge sein! Ein Ringkäufer darf nicht knausern. Er muss mit seiner Entscheidung, sowohl für den Partner als auch für genau diesen Ring, sein Gegenüber überzeugen! Jeder Mensch sollte im Leben nur einen Verlobungsring bekommen – nämlich den vom perfekten Partner. Beide sollten sie zu jedem Zeitpunkt des gemeinsamen Glücks vor Liebe und Bewunderung zu Freudentränen rühren können.

In der heutigen westlichen Welt genießt eine Frau das vollkommen selbstverständliche Recht zur Selbstbestimmung. Und absolut jeder Mensch darf seinen Gefühlen folgen, seine Sexualität und seine Ansichten frei ausleben. In dieser Zeit also, in der alles möglich und alles erlaubt ist, rückt die Verlobung als rein romantisches Unterfangen zwischen zwei Menschen glücklicherweise wieder stark in den Vordergrund. Der Mann fragt die Frau – der Mann fragt den Mann – die Frau fragt die Frau bzw. die Frau fragt den Mann. Was? Natürlich die Frage aller Fragen: „Willst du mich heiraten?“ 

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Ihre Goldschmiede Leser

Tags: verlobung

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